Das Ensemble und die Darbietungen
Das Orchester, die Sänger und die Tänzer im Überblick
Wer tatsächlich auf der Bühne steht – das Quintett, die zwei Sänger und die sechs Tango-Paare.
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| Rolle | Was sie tun |
|---|---|
| Quintett | Klavier, Bandoneón, Gitarre, Kontrabass, Violine |
| Zwei Sänger | Tragen die Gesangsnummern durch das gesamte Programm |
| Sechs Paare | Teilen sich die Tanzfläche über Seite B |
| Gesamtbesetzung | Mehr als zwanzig Künstler auf der Bühne |
Das Orchester
Das fünfköpfige Orchester spielt Klavier, Bandoneón, Gitarre, Kontrabass und Violine — dieselbe Kernbesetzung, die Tangoorchester in Buenos Aires seit dem frühen 20. Jahrhundert in der Form der Orquesta típica verwenden. Besonders das Bandoneón ist das Instrument, das am engsten mit dem Klang des Tango verbunden ist: eine Knopfakkordeon-Variante mit einem schilfartigen, atmenden Ton, die den Großteil des melodischen Gewichts trägt.
Zwei Sänger, zwei Epochen
Die beiden Sänger der Show teilen sich die Gesangsarbeit über das Programm hinweg, statt dass einer den ganzen Abend trägt: Der eine übernimmt den früheren Stil der Gardel-Ära, während der zweite das Material in Richtung der schärferen, moderneren Arrangements von Astor Piazzolla führt. Eine Struktur, die es der Show ermöglicht, rund ein Jahrhundert Tango abzudecken, ohne dass einer der Sänger alles allein bewältigen muss.
Sechs Paare, kein einzelnes Lead-Paar
Sechs Tanzpaare teilen sich Seite B der Show, statt dass ein einzelnes herausgestelltes Paar die Choreografie trägt. Das ist eine größere Compagnie als bei den meisten Tango-Dinner-Shows der Stadt, und es bedeutet, dass die Tanzfläche durch wechselnde Paare rotiert, statt dieselben zwei Tänzer den ganzen Abend zu wiederholen.
Salon-Tango, dann Bühnen-Tango
Die Tänzer bewegen sich durch zwei unterschiedliche Stile: Salon-Tango, der enge soziale Stil, der in den Cafés von Buenos Aires getanzt wurde, lange bevor dieses wiedereröffnete, und ein theatralischerer Bühnen-Tango mit größeren Figuren für einen Raum, der von Tischen aus zusieht statt von einer Milonga-Tanzfläche.
Mehr als zwanzig auf der Bühne
Zwischen dem Orchester, den zwei Sängern und den sechs Paaren bringt die Show über den Abend hinweg mehr als zwanzig Künstler auf die Bühne — ein Maßstab, der eher an eine kleine Produktion erinnert als an einen Duo- oder Trio-Auftritt, was sich auch im Ticketpreis widerspiegelt.
Wie alles zusammenpasst
Das Orchester und die Sänger eröffnen Seite A, während das Abendessen noch abgeräumt wird, dann übernehmen die sechs Paare Seite B, sobald der Raum mit dem Essen fertig ist — eine Struktur, die um die beiden Gänge des Abends (erst Dinner, dann Tanz) herum aufgebaut ist statt um ein einziges durchgehendes Konzert.